von Helga Fuchs, 15. April 2018

„Präzisions-Luftschläge“ am Samstag, den 14. April 2018 von französischen, amerikanischen und britischen Zerstörern und Jagdfliegern durchgeführt – als „Vergeltungsschlag“ für den angeblichen Chemiegas-Einsatz in Syrien.

Bleiben wir bei der Definition Vergeltung“ – und langsam mitdenken!

Vergeltungsschläge „Mitten ins Herz der Chemiefabrik“, wie es in folgendem Beitrag genannt wird. https://www.welt.de/politik/ausland/live175366119/Russische-Politiker-Assad-ist-nach-Militaerschlag-guten-Mutes-Liveticker.html

a) Wenn Giftgas in den zerstörten Gebäuden existierte, dann übertrifft der „Vergeltungsschlag“ definitiv den mutmaßlichen Chemiegas-Einsatz gegen die Bevölkerung um ein Vielfaches, da nun mal Chemikalien verheerend reagieren, wenn man sie mit explodierenden Bomben aktiviert.

„Vergeltung“ an dieselbe Bevölkerung, die ja schon Opfer der Assad-Regierung sein soll.

Gecheckt? Bitte nicht in gedankliche Lethargie verfallen, weil doch der syrische Präsident Baschar al-Assad Giftgas einsetzte, wie es Merkel, Maas und Macron als „gesichert bewiesen“ verbreiten, womit sie die Lunte zündeten.

b) War kein Giftgas in den zerstörten Gebäuden, ist es nicht harmloser, sonder ein Schachmatt für die Glaubwürdigkeit ALLER die die Angriffs-Begründungen fabrizierten, wodurch es wieder einmal zur brachialen Gewalt und den damit einhergehenden „Kollateralschäden“ durch westliche Militärs gekommen ist.

Ich weiß, es gibt seit Jahren immer wieder Behauptungen im Westen, das Assad-Regime würde Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einsetzen und Massaker verüben. Es ist jedoch dasselbe Muster, Berichte über Gräueltaten die Seitens der Regierung geschehen würden, ohne gesicherte Beweise vorzulegen, das sich wie ein roter Faden durch die Balkankriege zog. Die später gemachten Widerlegungen versinken ins Land des Vergessens und niemand fragt mehr nach Beweisen oder wartet gar abgeschlossene Untersuchungsberichte ab. Je schlimmer der Verdacht, umso gründlicher sollten Ermittlungen eigentlich stattfinden. Aber es scheint eher umgekehrt und ein uneindeutiger Verkehrsunfall scheint hingegen eine Herausforderung für jeden Ermittler zu sein.

Schon im Mai 2013 widerlegte ein Bericht der UNO einen angeblichen Giftgas-Einsatz in Syrien. „Syrian rebels used Sarin nerve gas, not Assad’s regime: U.N. official“ https://www.washingtontimes.com/news/2013/may/6/syrian-rebels-used-sarin-nerve-gas-not-assads-regi/

Man kann diese Spielchen, „Er hat.“ „Er hat doch nicht.“ unendlich fortsetzten.

Was hängen bleibt, ist der Verdacht.

So geschehen in den Neunzigern!

Natürlich wird keine Regierung mit offenen Karten spielen. Aber bevor wir mit dem Finger auf andere Staatsformen zeigen, sollten wir den riesengroßen braunen Haufen vor der eigenen Tür entsorgen.

Vielleicht mag ja jemand mal den Worten von Baschar al Assad lauschen: mit der Bereitschaft eingebrannte Vorurteile abzulegen. Baschar al-Assad im Gespräch mit dem SRF vom 19.10.2016

Oder mal den Worten eines russischen Soldaten zu folgen: mit der Bereitschaft eingebrannte Vorurteile abzulegen. Russische Militärs finden keine Opfer in Duma.

Ich gebe zu, damals stark befangen gewesen zu sein, als ich mich mit der serbischen Seite beschäftigte. Dabei wurde mir bewusst, wie rassistisch meine Haltung gegenüber eine Bevölkerung von den Medien geprägt worden war. In Syrien läuft es fast identisch wie in Bosnien und im Kosovo. Und das seit mehr als sieben Jahren, zum Leid der Bevölkerung. Vom Westen unterstützte Terroristen wurden auch damals als „Freiheitskämpfer“ und „Rebellen“ bezeichnet, während diese (vom Westen unterstützten Bodenkämpfer) schreckliche Gräuel an der serbischen Zivilbevölkerung und auch an Kroaten und der eigenen Bevölkerung verübten.

Behauptungen zu proklamieren, die sich auf „Untersuchungen“ westlicher Institutionen berufen, wo sich hinterher herausstellte, dass die Behauptungen „Irrtümer“ oder inszeniert waren, haben zum Angriffs-Krieg gegen Irak, Serbien, Afghanistan geführt, um nur Beispiele zu nennen. Ich erinnere an die Brutkastenlüge 1990, und den angeblichen Giftgasbeweis von Colin Powell am 5. Februar 2003. https://www.youtube.com/watch?v=vbgEDqf8Nis

„Verteidigung“ ist dabei eine völlig wiedersprüchliche Fehldeutung, denn wann wurde die USA oder Deutschland Angegriffen?

Hierzu nochmal Merkels unterstützende Worte an George W. Bush Junior in der Washington Post, die den Krieg gegen den Irak aufgrund des „Giftgasbeweis“ von Colin Powell unterstützte: https://www.ksta.de/der-merkel-beitrag-in-der-washington-post–deutsche-uebersetzung–14332548

Zwei Jahre später bedauerte Colin Powell seinen „Irrtum“ .http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/irak-krieg-powell-schandfleck-meiner-karriere-1255325.html

Dazu kommt: „Kollateralschäden“, wie es NATO-Sprecher Jamie Shea bei den NATO-Angriffen gegen Serbien im Mai 1999 nach einem Beschuss auf die Brücke in Varvarin formulierte, wobei 10 Zivilisten getötet wurden, sind MASSAKER!

Zusatzfrage: wie viele „Kollateralschäden“ gelangen an die Öffentlichkeit und wie viele werden vertuscht?

Mir ist ein NATO-Angriff aus meinem Engagement im Kosovo bekannt, der kaum, wenn überhaupt in der Öffentlichkeit Beachtung fand. Den Vorfall habe ich in meiner Strafanzeige vom 4. April 2018 (auf dieser Homepage) beschrieben, womit ich die Petition von Rechtsanwalt Wilfried Schmitz unterstütze. Dieser Fall beinhaltet einen sogenannten „Kollateralschaden“ durch einen NATO-Angriff auf eine zivile Einrichtung und ein „Massaker“. Wobei das erstere wieder im Minusbereich gelangte.

Der Journalist Germinal Civikov schreibt u. a. für den „Freitag“. Er lebte in Den Haag und notierte seine Beobachtungen im Milosevic-Prozess täglich. Auch diesen Fall erlebte Germinal Civikov im Milosevic-Prozess mit, den er im folgenden Artikel beschreibt.

»Wenn Mister Nice (der Ankäger) den Zeugen einen Lügner nennt.« https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wenn-mister-nice-den-zeugen-einen-lugner-nennt

Zu meinen Kontakten gehört der ehemalige WDR-Journalist Marko Jošilo, der ebenfalls Rechtsanwalt Wilfried Schmitz mit einer Strafanzeige an den Generalbundesanwalt unterstützt. Marko Jošilo erlebte die Ereignisse in Račak (Kosovo) im Januar 1999 anders, als es damals im Westen verbreitet worden ist. In seiner Strafanzeige (ebenfalls auf dieser Homepage) beschreibt er ausführlich, wie der US-Amerikaner William Walker, der damals Chef der OSZE-Mission im Kosovo war, das Ereignis verfälschte, womit William Walker die Lunte für die Angriffe zündete. Außerdem berichtet der Journalist über einen Anschlag in Sarajevo am 28. August 1995, der in selber antiserbischer Rhetorik als „Gräuel der Serben“ im Westen dargestellt wurde, obwohl ein muslimischer Journalist etwas Gegenteiliges berichtete. Marko Jošilo schrieb mehrere Bücher.

Von »Srebrenica« (Bosnien in der Neunzigerhälfte) fange ich erst gar nicht an, weil das gigantische Ausmaße an Manipulationen nach sich zog, die durch die fehlende Bereitschaft zur objektiven Aufklärung abhängiger Medienunternehmen und diverser Institutionen erst möglich geworden sind.

Alleine das „icmp“ https://www.icmp.int/about-us/history/, das mit der Suche nach Vermissten in Bosnien beauftragt wurde und von Bill Clinton gegründet worden ist, wirkt besonders beim Auftreten am UN-Tribunal (ICTY) alles andere als seriös. Das inzwischen aufgelöste UN-Tribunal war eine politische und keine juristische Instanz, wie mir immer wieder von Leuten betont wird, die tiefer in der Thematik stecken. Der ehem. kanadische Botschafter in Jugoslawien, James Bisset beschrieb den Zweck des UN-Tribunals wie folgt:

„Ich stand dem Tribunal immer skeptisch gegenüber, und bin mir sicher, daß es dazu benutzt wird, die fatalen Fehler der Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union in der Balkan-Tragödie zu verdecken. Die Aufgabe des Tribunals ist es, Milosevic und das serbische Volk für das Blutbad und die gesamte Gewalt verantwortlich zu machen, die diese unglückliche Region in den 90er Jahren überschwemmt haben.“

über den Krieg in Bosnien sagte James Bisset:

„Bosnien ist wohl der größte falsch dargestellteste Krieg der Gegenwart.“

„Sie [die Serben] haben nicht den Krieg begonnen.“

„Sie [die Serben] wollte keinen Zerfall Jugoslawiens.“

„Aber sie [die Serben] wollten nicht in einem islamistisch regierten Staat leben.“

MacKenzie and Bisset on Bosnia 20 years later

In folgendem Interview sind James Bissett und der kanadische General Lewis MacKenzie bei einem Rückblick. Beide kritisieren immer wieder die Fehlbericht-erstattungen über den Jugoslawienkrieg.

James Bissett – ab Min. 4:50 „Die USA hat den Krieg in Bosnien begonnen.“

Bleiben wir im Jugoslawien der Neunziger, denn auch im Juli 1995 hat die USA, vertreten von US-Botschafterin Madeleine Albright mit ihrer Präsentation von „mutmaßlichen Massengräbern“ den Weg für massive Angriffe gegen Serben geebnet. Günenpolitiker Joschka Fischer warf sich mit ins Gefecht und heizte nochmal kräftig nach.

Ohne Vorlage von echten Beweisen und trotz ausbleibender Bestätigungen der zahlreichen Anwesenden der Vereinten Nationen, führte dies wenige Tage später zur Billigung der Vertreibung der Krajina-Serben, die unter der Führung des kroatischen Generals Ante Gotovina bei der sogenannten Operation „Oluja“ (Sturm), aus ihrer Jahrhunderte alten Heimat fast zu 100% vertrieben worden sind – ohne Rückkehr. 230.000 serbische Zivilisten waren innerhalb weniger Stunden auf der Massenflucht. Etwa 2.000 Menschen wurden während der Blitzaktion getötet oder sind immer noch vermisst. Hier genauer erklärt: http://www.veritas.org.rs/dic-veritas-pressemitteilung-anlasslich-des-jahrestages-der-totung-der-serben-in-der-krajina-im-august-1995-operation-storm/

Ante Gotovina wurde am UN-Tribunal erst verurteilt und in zweiter Instanz freigesprochen.

Hingegen wurde der Serbe Slobodan Milosevic, der bis heute noch im Westen als ein Diktator gilt (den man mit Bomben vom „Völkermord“ abhalten musste) zehn Jahre nach seinem Tod, am 11. März 2006 posthum im Karadzic-Prozess 2016 freigesprochen. https://einarschlereth.blogspot.de/2016/08/milosevic-posthum-freigesprochen.html

Und wer meint, dass auch der serbische General Ratko Mladic, der als „Schlächter“ stigmatisiert wurde, schuldig ist: Ich habe ja nur aufgrund meines Interesses; meiner Kosovo-Erlebnisse und meiner Suche nach den Darstellungen über Srebrenica in solchen Medien, die die Bill Clinton Version vertreten, die Erkenntnis erlangt, dass die Behauptungen über Srebrenica und über Ratko Mladic in jedem ordentlichen Gerichtsverfahren widerlegt werden können, wenn es denn eine politisch unabhängige juristische Instanz wäre und wirklich im Sinne der Menschlichkeit und Gerechtigkeit ermitteln würde. Aber wer bin ich schon. Das größte Gewicht auf diesen Ansichten entsteht durch das Schweigen derjenigen, die die tatsächlichen Ereignisse und die Beweis-Methoden am UN-tribunal kennen. Das sind keine Verschwörungs-Thesen sondern Fakten – oder in diesem Fall genauer gesagt, ausbleibende Fakten – die sich niemand wagt vorzunehmen oder gar die unzähligen Widersprüche hervorzuholen und zu veröffentlichen, der sein Brot in Medienunternehmen verdient, deren Produkte dem Zerstörungs-Kurs der Angloamerikanker und ihren Vasallen zugeschnitten werden: wenn das auch nicht immer erkennbar ist. Es sind die Summen aus einem Minusbereich, die zum Ergebnis führen.

Der Autor Alexander Dorin ist Experte was die Ereignisse in Srebrenica betrifft und er hat mehrere Bücher darüber geschrieben. Wer sich genauer über Srebrenica informieren möchte, ist das eine sehr gute Quelle.

Sorry, Srebrenica ist nun mal seit sieben Jahren meine Obsession und ein Paradebeispiel, wie in der Gegenwart diverse Ereignisse verfälscht, vertuscht, ungenügend beleuchtet und sogar bis ins Gegenteil verdreht werden, wodurch Völkerverbrechen wie jetzt in Syrien ermöglicht werden und der Weltfrieden bedroht wird!

Dank der Ermangelung an verantwortungsbewusster Kompetenz der damaligen US-Botschafterin Madleine Albright und auch des damaligen Sprechers der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Joschka Fischer, erfolgte Ende August 1995 – die vertriebenen Serben waren noch auf verzweifelter Fluchtdie NATO-“Operation Deliberate Force,“ Der Westen hatte mit dem angeblichen Anschlag von Serben in Sarajevo (siehe Strafanzeige von Marko Jošilo), endlich den Zündfunkten für die erste gemeinsame „NATO-Operation“.

Die NATO begann also schon Ende August 1995 ihre internationalen Einsätze und bombardierten damals serbische Stellungen, womit der Schutz vollständig gebrochen wurde für die serbische Bevölkerung, die weiterhin Opfer von mordenden Dschihadisten wurden.

Ich habe ein persönliches Beispiel, wie das ZDF die Rollen von Täter in Opfer vertauschte. Bezüglich Kosovo, wo ja ebenfalls behauptet wurde, dass Völkermord an Albanern von Serben verübt worden wäre, kann auch ich vorführen, wie in dem Fall das ZDF vor Ort recherchierte. Da wurden UCK-Kämpfer vor die Kamera geholt, denen keine Lüge zu mies gewesen schien. Das ZDF gab sich Mühe, die Ereignisse dann so zu drehen, dass die serbische „Soldateska“ auch wirklich als Aggressor verinnerlicht wurde. Ohne abzuwarten, was die Prozesse in Den Haag hervorbringen.

ZDF-Frontal 21 Leben zwischen Kriegsruinen

Das ZDF suggerierte in dem ZDF-Frontal-21-Beitrag, die Serben hätten die Vernichtung der Muslime zum Ziel gehabt haben. Dieses angebliche Ziel wurde seit dem Bürgerkrieg in Bosnien gebetsmühlenartig von westlichen Politikern und Medien durch immer neue Horrorgeschichten propagiert.

Doch die im Hintergrund zu sehende Moschee hatte nur leichte Brandspuren und war sonst unversehrt, wie ich es zwei Jahre später sehen konnte. Ich war sogar in der Moschee, die damals renoviert wurde. Wenn eine Vernichtungsabsicht vorgelegen hätte, wie vom ZDF behauptet, wäre die Moschee wohl als erstes in Schutt und Asche aufgegangen, genauso wie die in der Doku gezeigten Geschäfte drumherum.

Wer tatsächlich für die Zerstörung des gezeigten Stadtteils verantwortlich war (der hinterher mit Europäischer Hilfe wieder aufgebaut wurde) konnte am UN-Tribunal nicht bewiesen werden – weil: Zeugen erklärten, dass auch die NATO den Stadtteil bombardiert habe. Doch sobald die NATO ins Spiel kommt, fällt einiges unter den Tisch und in den zuvor erwähnten Minusbereich.

Auch über die Zerstörung der Stadt Djakovica aus dem ZDF-Frontal21-Beitrag, berichetete der Prozess-Beobachter Germinal Civikov in diesem Artikel und erwähnt auch den besagten NATO-Beschuss auf die Stadt. »Wenn Mister Nice (der Ankäger) den Zeugen einen Lügner nennt.« https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wenn-mister-nice-den-zeugen-einen-lugner-nennt

Profitiert haben nur Albaner von der Zerstörung des Geschäftsteils in Djakovica, bzw. vom Wiederaufbau. Als die NATO damals ihre Angriffe startete, zogen gleichzeitig Söldner mordend durch die Stadt, haben stadtbekannte Albaner erschossen und Häuser in Brand gesetzt. Eine sehr effektive Aktion in der psychologischen Kriegsführung.

Wie mir jedoch Albaner erklärten, starteten diese Killer erstaunlicher Weise genau mit Einsetzen der NATO-Luft-Angriffe, um 20 Uhr am 24. März 1999. Diese Mörder agierten also genau genommen im Schutze der NATO, die währenddessen serbische Stellungen an der Stadtgrenze bombardierte. Auch in diesem Fall blieben die Auftraggeber unerkannt am UN-Tribunal, das vom damaligen NATO-Sprecher Jamie Shea als „Partner“ der NATO bezeichnet wurde.

»NATO says The Hague Tribunal (or ICTY) belongs to NATO. The Tribunal says they and NATO are Partners.« Documents assembled by Jared Israel

http://emperors-clothes.com/docs/h-list.htm

In meiner Strafanzeige vom 4. April 2018 an den Genrealbundesanwalt beschreibe ich einen weiteren Fall, der mir ebenfalls aus meinem Engagement im Kosovo bekannt ist. Der beinhaltet einen sogenannten „Kollateralschaden“ und ein „Massaker“. Wobei das erstere wieder im Minusbereich gelangte. Auch diesen Teil erlebte der Prozessbeobachter Germinal Civikov im Milosevic-Prozess mit, den er im vorhergenannten Artikel ebenfalls beschreibt. »Wenn Mister Nice (der Ankäger) den Zeugen einen Lügner nennt.« https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wenn-mister-nice-den-zeugen-einen-lugner-nennt

Man könnte diese Unstimmigkeiten wer weiß wie lange fortsetzen. Aber der Punkt ist, und ich kann mich nur immer wiederholen, dass das Verschweigen von Tatsachen die effektivste Form der Propaganda ist, um Meinungen zu erzeugen, die den Kurs einer politischen Agenda begünstigen, oder das eigene Versagen vertuschen soll. Selbst gute Dokumentationen oder Berichterstattungen lassen sämtlichen Optimismus wieder verschwinden, wenn man an die Toten denkt, die am 14. April 2018 im Namen der „Gerechtigkeit“ und „Humantität“ getötet worden sind – wo doch lange im Vorfeld die Unstimmigkeiten hätten hervorgebracht werden können, die von Politikern wie Merkel und Maas als „gesicherte Beweise“ verbreitet werden.

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5 thoughts

  1. „wenn man an die Toten denkt, die am 14. Mai 2018 im Namen der Gerechtigkeit und Humantität getötet worden sind “

    Heute haben wir den 15.April 2018
    Es handelt sich sicher um einen Fehler.

    Danke für den interessanten Text.

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  2. Liebe Helga,

    ich ziehe den Hut davor , dass Du so mutig und engagiert seit Jahren Licht ins Dunkel des europäischen 9/11 bringst. Sich mit solch schwerer Materie zu beschäftigen benötigt einen langen Atem, starke Nerven und einen starken Geist , somit viel Licht in Dir.
    Das hast Du, sonst würdest Du es nicht aushalten.
    Diese Aufklärung ist so gebraucht, damit Menschen, die von den Propaganda-Medien der NATO über TV, Radio und Zeitungen mit ständiger Wiederholung indoktriniert wurden und noch immer werden, erkennen können, wie hier Gehirnwäsche betrieben wird. Gehirnwäsche, damit wir die Zustimmung für diese dämonischen Aktivitäten geben. Nur so können diese dunklen Kräfte, die einen Krieg gegen die Schöpfung betreiben, wie es Friedrich Michael Vogt so treffend sagte, agieren.
    Herzensdank für deine so wertvolle Lichtarbeit! ❤

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    1. Lieber Andreas, es gibt wenige Menschen, deren Worte mir von so großer Bedeutung sind, wie Deine! Ich danke Dir dafür!! Es ist so wichtig, dass es Menschen wie Dich gibt! ❤

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  3. Auch ich möchte mich für diese Aufklärung bedanken, liebe Helga! Erst seit ich mich viel im Balkan aufgehalten habe, erfuhr ich daß das Bild des Jugoslawienkrieges im Westen völlig verzerrt wurden und die Verleumdung der Serben bis heute anhält.

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    1. Danke auch an Dich. Es tut mir gut, Bestätigung für die Mühen zu erhalten. Es ist ein Flügelschlag unter so vielen. Ich Danke besonders dem Autor Alexander Dorin, dass er sich den Erniedrigungen aussetzte, um ein Thema anzugehen, an das sich nur wenige Menschen wagen.

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